Wie kommt es, daß in einer Wohlstandsgesellschaft so viele Menschen einen Nährstoffmangel haben?

Wie kommt es, daß in einer Wohlstandsgesellschaft so viele Menschen einen Nährstoffmangel haben?
Wie kommt es, daß in einer Wohlstandsgesellschaft so viele Menschen einen Nährstoffmangel haben?

Während z.B. zur Zeit der Seefahrer der Vit.C-Mangel (Skorbut) ganze Schiffsmannschaften dahingerafft hat, sind es heute neben dem Defizit an einigen Vitaminen viele andere Mikronährstoffmängel, die zur Entwicklung von Stoffwechsel-, Herz-Kreislauf-, Tumor- und psychischen Erkrankungen führen – und damit ebenfalls unzählige Menschen das Leben kosten.

Nachdem man erkannt hatte, daß Vit.C-haltige Nahrung den Skorbut verhindern kann, hat man diese Erkenntnis genutzt und die Schiffe voll mit Sauerkraut u.ä. gestopft. Die Erkrankung war als Todesursache damit praktisch ausgerottet. Wir haben heute ebenfalls erkannt, was häufig zu tödlichen Erkrankungen führt (zum Vit.D gibt es hierzu derzeit ca. 70.000 (!) Studien). Und was ist unsere Konsequenz daraus? – Ignoranz und Verdrängung! Noch immer ruft Wunsch nach der Bestimmung des Vit.D-Spiegel bei vielen Kollegen nur ein herabschätzendes Lächeln aus.

Eigentlich hätten wir in unserer Gesellschaft ja auch gar keine Mängel haben. Uns stehen alle vom Organismus benötigten Nähr- und Mikronährstoffe jederzeit im Überfluß zur Verfügung.

Da die Gewinnung und der Verkauf naturbelassener Lebensmittel nicht gewinnbringend genug ist, hat sich eine Industrie entwickelt, die unvorstellbaren Profit damit macht, Lebensmittel zu zerstören und sie als „Nahrungsmittel“ weiterzuverkaufen. Diese unsere Nahrungsmittelindustrie sorgt für stetigen Nachschub an vitalstoffarmen Massenfuttermitteln, von denen sich die Mehrheit unserer Bevölkerung zum ganz überwiegenden Teil ernährt. Dabei gehen viel Stoffe verloren, die uns auf Dauer dann halt irgendwann im Körper auch fehlen. Mit kontinuierlicher Desinformation in Form von „Ernährungsforschung“ und weit gestreuten widersinnigen Ernährungstipps aller Art wird dieses System am Laufen gehalten und arbeitet nebenbei der Pharma- und Medizinindustrie maßgeblich zu.

Eine weitere zunehmend wichtigere Ursache für unseren Mikronährstoffmangel ist die Langzeiteinnahme von Medikamenten, die die Aufnahme von Nährstoffen behindern oder dem Körper biochemisch zahlreiche wichtige Stoffe rauben.

An erster Stelle sind hier die von Pharmaindustrie und vielen Therapeuten so geliebten und großzügig verteilten Säureblocker (Protonenpumpenhemmer, PPI, Omeprazol, Pantoprazol u.a.). Sie verhindern durch Blockade der für die Verdauung extrem wichtigen Magensäurebildung gleich von vornherein die Aufnahme zahlreicher Vitamine und Mineralstoffe aus unserer Nahrung. Groteskerweise werden damit oft Menschen behandelt, die Ihre Beschwerden aufgrund eines Säuredefizits durch einen schon bestehenden Nährstoffmangel haben. Der Umsatz mit Säureblockern beträgt in Europa jährlich bis zu 18 Milliarden Euro – ob das ein Grund für die häufige Verordnung ist?

Ein weiteres Beispiel sind die Cholesterinsenker (Statine). Sie sind das einzige, was den Kardiologen noch geblieben ist, um Umsatz zu machen seit die Nutzlosigkeit von Herzkathetermaßnahmen wissenschaftlich nicht mehr wegzuleugnen ist. Die Einnahme von Statinen senkt in geringem Maße den Cholesterinspiegel im Blut…und in größerem Umfang den CoenzymQ10- Gehalt im Körper. CoenzymQ10 ist ein wichtiges Enzym vor allem in der Muskulatur. Und so kommt es, daß Menschen, die Statine einnehmen sich deutlich häufiger mit Muskelschmerzen aller Art in den Wartezimmern diverser Fachärzte wiederfinden, die die Muskelschmerzen entweder dem Gelenkverschleiß anlasten oder – bei jüngeren Patienten – eine „Fibromyalgie“ diagnostizieren, was zwar manchmal zur Frühberentung reicht, aber schulmedizinisch nicht zu heilen ist. Daß hier die Bestimmung des Q10-Spiegels eher die Schmerzursache aufdeckt als eine Magnetresonanztomographie oder eine Psychoanalyse das will man in Fachkreisen nicht hören. Auch hier – und das nur nebenbei – ein stetiger Milliardenumsatz mit Statinen in den USA und ganz Europa.

 

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